Grenzübertritte in Afrika 2014 - 2016

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Köcherbäume in Namibia 2008.

Diese Seite beinhaltet unsere Erfahrungen bei Grenzübertritten in Afrika - in der Regel nur die Einreise. Mehr als 20 davon haben wir zwischen Mai 2014 und Februar 2016 hinter uns gebracht. Dabei sind wir abgebrüht geworden, daran gewöhnt haben wir uns nicht wirklich. Und wir haben geschätzt etwa 2000 EUR in den Schlund der Bürokratie gestopft. Das ist eine Menge Geld. Sinnlose Fragen oder Diskussion über künstlich geschaffte Probleme, die man dann stolz löst, nerven genau so wie das obligatorische Eintragen in dicke Bücher nachdem der Ausweis gescannt wurde und auch die Fingerabdrücke elektronisch registriert wurden. Diese Bücher gibt es seit 40 Jahren und man hat vielleicht vergessen sie abzuschaffen. Es will wohl auch niemand den Arbeitsplatz streichen. Aber es hilft nichts, wir tragen fleißig Fantasie-Passnummern, Motor- und Fahrgestellnummern ein und alle sind zufrieden. Wer Afrika bereist, muss da durch und unsere Aufzeichnungen helfen anderen vielleicht ein wenig.

Wir haben beide einen deutschen Reisepass und sind in den von uns bereisten Ländern jeweils als Touristen eingereist. Unser Auto importieren und exportieren wir jeweils mit Hilfe eines Carnet de Passage. Dieses Dokument ist ein Jahr gültig, erlaubt 20 Grenzübertritte und kostet knapp 300 Euro. Außerdem ist die potentielle Einfuhrsteuer zu hinterlegen oder als Bankbürgschaft abzusichern, das sind in unserem Fall immerhin 65.000 EUR! Nach einem Jahr kauft man ein Anschluss-Carnet. Unser Auto wiegt leer 4800 kg,  d.h. die von uns gezahlten Kosten sind meist höher als für ein kleineres Allrad-Fahrzeug. 

Wie schon im vorhergehenden Kapitel erläutert, hängt letztendlich vom Grenzbeamten ab, wie lange man eine Aufenthaltsgenehmigung bzw. ein Visum erhält. Insofern spiegeln unsere Erfahrungen nur eine sehr individuelle Sicht wider und sind nicht in jedem Fall übertragbar. Außerdem gilt: Dieses Wissen altert schnell.

Und nicht vergessen: Immer schön freundlich bleiben!


Was wir im Einzelnen erlebt haben, beschreiben wir unter den Länder-Blogs im Menüpunkt „kurz & knapp —> Grenzübertritte“.

© P Wroblowski / H Zängerlein                                                                                                                       Legende     Disclaimer          Kontakt          Sitemap