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Überblick Europa

Europa: 90.000 km kreuz und quer seit 2012.

Reisen in Europa

Angles Down

Angles Down

Seit 2011:

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In Europa waren wir noch viel öfter unterwegs. Nur die wenigsten Reisen haben es in die obige Liste und noch weniger zu einem Reiseblog geschafft.

Märzenbecherwiese, Sächsische Schweiz.

Für Deutschland haben wir den Ehrgeiz, die typisch deutschen Jahreszeiten in unseren Reisen abzubilden. Am Edersee und im Thüringer Wald ist uns das im Frühling, im Bayrischen Wald im Winter gelungen. Unser Besuch in der Lüneburger Heide und Ostsee ging jahreszeitlich etwas daneben. Wir hatten den ganzen September 2016 hindurch Hochsommer! 

2019 geht es weiter mit ein paar vorgezogenen Frühlingstagen im Hunsrück, mit Wintereinbruch im Erzgebirge, Frühling im Elbsandsteingebirge und an der Mecklenburgischen Seenplatte.


2011 „Jungfernfahrt“ nach Slowenien und Kroatien

Berchtesgadener Alpen

Königsee, Berchtesgadener Land.

2011 sind wir beide noch im Berufsleben und die erste große Tour mit unserem funkelnagelneuen Weltreisemobil führt uns im Urlaub nach Kroatien. Ende September ist es soweit. Alles ist noch ungewohnt, die Schübe und Stauräume sind erst provisorisch unterteilt. Das Reisefieber ist groß. Wir nutzen dann auch die Freiheit des Reisens mit einem solchen Vehikel voll aus und bleiben bereits nach wenigen Tagen in den bayrischen Alpen stecken - zu schön ist das Wetter, um es auf der Straße zu verbringen. Stattdessen wandern wir rund um Berchtesgaden. Nach einer Woche sind wir zunächst in Slowenien.

Slowenien

Bleder See, Slowenien.

Gleich nach der Ankunft nehmen wir uns Zeit für den Nationalpark Triglav in den Julischen Alpen im Nordwesten des Landes. Die Luft ist klar und erfrischend auf den Wanderungen, die wir unternehmen. Als Überraschung erleben wir den ersten Schnee in diesem Jahr bei unserer Fahrt durch die Berge in Richtung Kroatien.

Kroatien

Plitzwitzer Seen, Kroatien.

Im Oktober 2011 kommen wir in Kroatien an. Wir durchstreifen den Norden, fahren entlang der Küste und auf die Insel Krk. Wir haben uns längst an das Leben in unserem Reise-Mobil gewöhnt. Wir bleiben, wo es uns gefällt und genießen die Unabhängigkeit. Zurück auf dem Festland verzaubern uns die Plitwitzer Seen im Herbst-Nebel. Das ist auch das Signal für die Rückfahrt nach Hause und an den Arbeitsplatz. Noch sind wir Angestellte … aber unser Auto haben wir für etwas anderes als Urlaubsreisen bauen lassen!

Noch sind wir nicht im richtigen „Reisemodus“ angelangt. Für einen Blog bleibt keine Zeit.

Drei Monate Auszeit vom Büroleben sind genehmigt! Die wollen wir vom ersten bis zum letzten Tag für eine Tour durch Skandinavien nutzen. Am 1.7.2012 geht es los. Wir hatten schon einmal einen Urlaub in Norwegen geplant, diese Idee aber wegen der weiten Anreise wieder verworfen. Unser neues Reisemobil ist jedoch prädestiniert für solche Touren. Der Weg ist das Ziel! Wir wollen bis zu den Lofoten und dann über über Schwedisch-Lappland wieder zurück nach Hause.

Das iMobil zum ersten Mal an der Ostsee, Dänemark.

Auf dem Weg nach Norden stellt sich die Frage: über Schweden fahren, über Dänemark oder doch ab Deutschland mit der Fähre? Wir entscheiden uns für die Fahrt durch Dänemark und nehmen die Fähre ab Hirtshals nach Larvik/Norwegen. Auf dieser langen Fahrt nach Norden haben wir Spaß am Strandleben und wir finden unsere Reisegeschwindigkeit.


Reine auf den Lofoten, Norwegen.

Dieses Land hat uns schon immer angezogen mit seinen weiten und spektakulären Landschaften. Nun dürfen wir das alles hautnah und mit viel Zeit erleben! Nach einer langen Schleife durch das Numendal erleben wir schöne Sonnentagen im Süden Norwegens. Danach geht es von einem Fjord zum anderen. Mal fahren wir entlang der Küstenlinie, mal nehmen wir eine Fähre. Bei Jostedal erreichen wir erstmals einen Inlandgletscher mit gigantischen Ausmaßen, den wir mit einem Guide erkunden. Nach dem Geiranger-Fjord fahren wir entlang der Küste Richtung Norden und mit perfekter Zeitplanung kommen wir auf den Lofoten bei strahlendem Sonnenschein an. Nach zwei Wochen geht es weiter über die Grenze nach Schwedisch-Lappland.

Langweilig? Pippi Langstrumpf? Nicht in Lappland! Freunde empfehlen uns diese Gegend und was ursprünglich nur als Abstecher geplant ist, entpuppt sich zu der Überraschung während unserer Skandinavien-Reise. Natur bis zum Horizont und jetzt im September absolute Einsamkeit. Wir wandern viel durch die bunte Herbstlandschaft und müssen uns trotz alpiner Erfahrung an die skandinavischen Maßstäbe gewöhnen. Als ein Höhepunkt unserer Tour lassen wir uns von einem Helikopter in der Wildnis absetzen und wandern - weglos - wieder zurück. Auf dieser unvergesslichen Wanderung ist auch das Bild links entstanden. Weiter geht die Fahrt Richtung Süden und wir erreichen pünktlich unsere Fähre von Oslo nach Kiel.

Kvikkjock, Schwedisch Lappland.

Diese Tour hat unseren Entschluss, die Welt mit viel Zeit zu bereisen, ganz entscheidend gefestigt. Es war ein Test und wir fanden: bestanden in allen Teildisziplinen! Heike hört im Herbst 2012 auf zu arbeiten, Peter beendet das Berufsleben Anfang 2013.

Zingaro Nationalpark, Sizilien. 

Seit April 2013 sind wir beide nicht mehr angestellt, sondern Globetrotter! Wenige Tage später geht es auf die erste große Tour in Richtung Süden. Wir wollen den Frühling in Süditalien erleben.

Mit der Fähre erreichen wir Palermo. Entlang der Küste, quer durch das Landesinnere und im Gebirge erleben wir das Land, in dem die Zitronenbäume blühen! Nette Menschen, viel Geschichte, schöne Natur und leckeres Essen - es ist eine sehr angenehme Reise. Eigentlich hatten wir nur ca. drei Wochen für Sizilien eingeplant und wollten dann rund um den italienischen Stiefel wieder nach Norden fahren. In der Woche sechs sind wir immer noch auf der größten Mittelmeerinsel, so gut gefällt es uns. Wir ändern unseren Plan und bleiben. Allerdings ist jetzt auch noch Zeit für Insel-Hopping auf den Liparischen Inseln. 

2013 Spanien, Andorra

Pyrenäen, Spanien.

Wir haben die iberische Halbinsel noch nie bereist, das wollen wir im Spätsommer 2013 nachholen. Wir rüsten uns aus für Spanien und Portugal, am Ende reicht die Zeit jedoch für Portugal nicht mehr. Dafür gönnen wir uns viele Wanderungen in den Pyrenäen. Dieses Gebirge gefällt uns ausgesprochen gut. Es ist viel ursprünglicher und auch einsamer als in den Alpen und ist die Landschaft nicht weniger spektakulär! Schöne Tage erleben wir auch an der (nach der Feriensaison) leeren spanische Atlantik-Küste. Nach Santiago de Compostela erreichen wir Salamanca. Eigentlich mögen wir Städte nicht so, aber Salamanca ist eine der Ausnahmen! Die Fahrt nach Hause führt uns noch zu den Picos de Europa, ebenfalls ein schönes Wandergebiet.

Andorra

Andorra abseits der Duty Free Shops.

Wir besuchen Andorra während unserer Tour durch Spanien im Spätsommer 2013. Es liegt auf dem Weg, bietet schöne Wanderungen und preiswerten Diesel. Für die wirklich schönen Naturerlebnisse muss man aber schon ganz schön weit abfahren von der Hauptstraße. Dann wird man aber auch mit solchen Ausblicken belohnt, siehe links.

2013 Spanien - Kanarische Inseln

„Schwarze“ Wanderung auf den Kanaren.

Im November entfliehen wir dem Herbstwetter in Deutschland und wollen noch ein wenig Sonne genießen beim Wandern auf La Gomera, La Palma und Teneriffa. Diese drei Inseln bieten eine sehr abwechslungsreiche Landschaft und wir nutzen jede Gelegenheit für schöne Rucksacktouren. Das Höhenprofil ist dabei, bedingt durch die Geografie der Inseln, oft recht anspruchsvoll. Bis Ende November können wir den Sommer verlängern, bevor wir wieder nach Hause fliegen.

Matera, Italien.

Die Reise nach Süditalien hatten wir schon vor vier Jahren geplant. 2013 sind wir allerdings sechs Wochen auf Sizilien hängen geblieben. Nun vollenden wir unseren Plan und umrunden den Stiefel von der Fußspitze bis zum Sporn.    

Moldau Stausee, Tschechien.

Die Idee für die Reise wurde vor einem halben Jahr geboren. Im Februar 2017 erkundeten wir den Bayrischen Wald und sahen im Osten die noch „unberührteren“ Ketten des Böhmerwalds liegen. Im Geiste sahen wir uns schon den Osser vom Osten her erklimmen. Soweit kam es nicht, aber ausgiebige Wanderungen in toller Umgebung haben wir jede Menge gemacht. 

Oliveto Storico S'ortu Mannu, Sardinien.

Unsere dritte Italien-Tour starten wir im April 2018. Für unser neues Vehikel „Rosinante“ ist es die Jungfernfahrt. Sardinen verspricht mit türkisblauem Wasser, anspruchsvollen Wanderungen in den Bergen und leckerem Essen ein lohnendes Ziel zu werden. 

Berner Oberland, Schweiz.

Mittlerweile ächzen wir unter den Einschränkungen der Pandemie. Welches Land war schon immer gut als Zufluchtsort? Genau, die Schweiz. Also tummeln wir uns zwei Jahre lang immer wieder in der Alpen herum und erkunden ganz viele neue Täler und Berge zwischen Aargau und Tessin. Die Schweizer begrüßen uns noch einmal herzlicher als sonst und bei sehr viel frischer Luft genießen wir die Freiheit uns bewegen zu können.

Mezzopos Bucht auf dem Peloponnes, Griechenland.

Mai 2021: Griechenland öffnet seine Grenzen für Touristen. Am 20. Mai legt unsere Fähre in Igoumenitsa an. Wir füllen den Kühlschrank mit frischem Obst und Gemüse, kaufen fangfrischen Fisch, genießen die Herzlichkeit der Griechen und brechen auf für eine Runde um die Peloponnes. Das Wetter meint es gut mit uns und die historischen Stätten von Weltruf haben wir noch fast für uns allein. Griechenland - wir kommen wieder!

Grüner See in der Hohen Tatra, Slowakei.

Im Spätsommer brechen wir auf und die Anreise durch den Bayerischen Wald ist schon mal ziemlich lang. Wir verbringen einige Tage in unserem geliebten Tschechien, besuchen altbekannte und neue Orte und fahren dann noch viel weiter nach Osten bis in die Slowakei. Unser Reiseziel ist die Hohe Tetra. Im Nationalpark finden wir idyllische Übernachtungsplätze und toben uns bei diversen Wanderungen aus. Allerdings spürt man in den Höhenlagen schon deutlich den Atem des Herbstes - sehr stimmungsvoll und ein Reiseziel von Weltklasse!

Hejnice, Tschechien.

Es ist Wanderzeit und wir sind mal wieder im Osten unterwegs. Im Isergebirge gefällt es uns so gut, dass wir unplanmäßig hängen bleiben. Durch verwunschene Täler geht es bis in luftige Höhen und abends stärken wir uns wieder trefflich bei köstlichem tschechischem Bier und Knödeln mit deftigen Fleischportionen. Die Tschechen sind Outdoor-Fans und der Funke springt auf uns über. Wir sind nun schon das dritte Mal hier und wir begeistern uns immer mehr für das Land.

© P Wroblowski / H Zängerlein 

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