Unsere Erfahrungen bei Grenzübertritten
Einladend? Migration Office - Welcome to Lesotho 2014.
Grenzübertritte in Afrika 2014 - 2016
In Süd- und Ostafrika haben wir 23 Grenzübertritte zwischen Mai 2014 und Februar 2016 hinter uns gebracht. Dabei wurden wir abgebrüht, daran gewöhnt haben wir uns nicht. In diesen zwei Jahren haben wir etwa 2000 EUR in den Schlund der Bürokratie gestopft. Darin ist kein Cent Bestechungsgeld über die Theke gegangen! Letzteres zu bezahlen haben wir uns stets geweigert! Sinnlose Fragen oder Diskussion über künstlich geschaffene Probleme, die man eine Stunde später stolz löst, nerven genau so wie das obligatorische Eintragen in dicke Bücher nachdem der Ausweis gescannt und auch die Fingerabdrücke elektronisch registriert wurden. Diese Bücher hat man wohl vergessen abzuschaffen. Aber es hilft nichts, wir tragen fleißig Fantasie-Passnummern, Motor- und Fahrgestellnummern ein und alle sind zufrieden. Wer Afrika bereist muss da durch und unsere Aufzeichnungen helfen anderen vielleicht ein wenig.
Wir haben beide einen deutschen Reisepass und sind in den von uns bereisten Ländern jeweils als Touristen eingereist. Unser Auto importieren und exportieren wir mit Hilfe eines Carnet de Passage.
Wir können bestätigen, dass es letztendlich vom Grenzbeamten abhängt, wie lange man eine Aufenthaltsgenehmigung bzw. ein Visum erhält. Vielleicht aber auch von einem selbst. Man darf also nie vergessen, immer schön freundlich zu bleiben!
Insofern spiegeln unsere Erfahrungen nur eine sehr individuelle Sicht wider und sind nicht in jedem Fall übertragbar. Aktuelle Details zu den Vorschriften und mehr noch wie sie gelebt werden, kann man zeitnah der App iOverlander entnehmen.
Außerdem gilt: Dieses Wissen altert schnell!
Was wir an den einzelnen Grenzübertritten erlebt haben, beschreiben wir unter den Länder-Blogs im Menüpunkt „kurz & knapp —> Grenzübertritte“.
Einreise von Ecuador nach Kolumbien, Dezember 2019.
Grenzübertritte in Südamerika seit 2017-2023
Überall kann man lesen, dass Südamerika viel einfacher zu bereisen ist als Afrika. Also fahren wir gestählt durch 24 Grenzübertritte in Afrika und frohen Mutes an die Grenzen von Uruguay, Argentinien, Chile, Peru, ... heran. Nach fünf Südamerika-Etappen können wir bestätigen, es ist nicht nur leichter, es ist „ganz und gar easy“.
Für ganz Südamerika gilt: wir reisen mit deutschen Reisepässen und einem internationalen Führerschein sowie einer internationalen Zulassung für das Auto. Seit 2020 bekommt man letztere nur noch, wenn das Auto in Deutschland angemeldet ist. Man muss also in jedem Fall die KFZ-Steuer weiter zahlen, will man mit der internationalen Zulassung reisen. Die KFZ-Versicherung kann man natürlich kündigen.
Unsere Erfahrungen beschreiben wir in den einzelnen Länder-Blogs im Menüpunkt „kurz & knapp ➞ Grenzübertritte“.